UPDATE: Finest Spirits & Beer 2016 – eine Absage an Bochum

03.08. 18:20 Uhr UPDATE:

Ein neuer Beitrag auf der Finest-Spirits-Facebook-Seite verrät den wahren Grund dafür, dass es dieses Jahr keine Veranstaltung in Bochum geben wird. Es sind nach Angaben des Veranstalters einfach zu viele Events pro Jahr (München wird ausgebaut, Wien kommt neu hinzu) und wir alle wissen ja, dass er keine halben Sachen macht! Es fehlt schlicht die (Man-)Power! Na dann!

23.07. 09:33 Uhr UPDATE:

Zwischenzeitlich wurde auch der neue Beitrag, in dem auf diesen Blogbeitrag verwiesen wurde, von der Finest-Spirits-Facebookseite entfernt. Wir sind gespannt, wann wir ein neues Statement vom Betreiber erhalten.

18:57 Uhr UPDATE:

Der Beitrag, in dem die Absage der FS&B in Bochum angekündigt wurde, wurde mittlerweile von den Betreibern der Facebookseite der FS&B entfernt.
Um unseren Bericht weiterhin zu verstehen findet ihr im Folgenden den Originalpost:

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Zwei mal hat es bisher in Bochum die große Biermesse gegeben – als Fusion aus den Münchener „Mutterveranstaltungen“ „Finest Spirits“ und „Braukunst Live!“.

Nach dem im Oktober 2014 Bahnstreik und zu gutes Wetter für eine eher mittelmäßig gut besuchte Messe gesorgt hatten, waren 2015 schon deutlich mehr Bier- und Schnaps- Interessiert in der Bochumer Jahrhunderthalle zugegen und haben probiert und gefachsimpelt, was das Zeug hielt. Namhafte Brauereien aus der Region und ganz Europa waren vertreten und das Gefühl sagte und: Ja! Das wird klappen. Immer mehr Bierinteressierte gibt es auch im Ruhrgebiet, dieser Eindruck setzt sich seit Oktober im Biermuda (dem ersten Bierfachgeschäft im Ruhrgebiet) kontinuierlich fort.

In letzter Zeit kamen bereits Fragen auf, wann denn die Veranstaltung in diesem Jahr stattfinden würde. Bis heute gab es keine Ankündigung, weder zu Ort noch Zeit.

Jetzt hat sich der Veranstalter auf seiner Facebookseite zu Wort gemeldet. Keine Finest Spirits & Beer mehr in Bochum! Die Begründung: zu strukturschwach, zu wenig los in der Stadt. Das scheint nicht zum Image der Braukunst Live zu passen.

Das falsche Signal, sagen wir. Mit der Begründung, hier sei zu wenig los, die eigene Veranstaltung ebenfalls aus der Stadt abzuziehen, trägt der Veranstalter seinen Teil zum kritisierten Zustand nicht nur der Stadt, sondern der Region bei.

Die Botschaft, die damit kommuniziert wird, ist klar: München als Stadt der High Society funktioniert, in Berlin und Hamburg kümmern sich andere. Das Ruhrgebiet (und als Ruhrstädter sehen wir uns) passt nicht zum hippen Biertrend? Oder was will man damit sagen. Kommentare gibt es bei Facebook schon ein paar, die vielleicht auch bedeuten könnten, dass es gar nichts mit der zuerst genannten Begründung zu tun hat, sondern mit der Suche nach einer passenden Location, die es ermöglicht, die „Spirits“ und das „Beer“ voneinander zu trennen. Dieses hielten wir wiederum für sehr sinnvoll und in dem Fall wäre die Jahrhunderthalle als solche sicher auch tendenziell etwas zu groß. In Essen oder Dortmund ist die Auswahl sicher etwas größer, wir hoffen auf baldige Neuigkeiten zur Thematik.

Dennoch: Bochum liegt zentral. Und wenn es mit der „Braukunst Live Ruhr“ wie wir als die Bier-Fraktion sie jetzt einfach mal nennen, nichts wird, kümmert sich vielleicht bald jemand anders um eine Veranstaltung, über die wir alle uns dann wieder freuen können!

Maisel & Friends‘ neue im Test

Schon seit längerem ist die Brauerei Maisel aus Bayreuth nicht mehr nur für ihr feines Weißbier bekannt. Unter der Marke „Maisel & Friends“ gibt es mittlerweile ein dauerhaftes Programm an Bierspezialitäten, die sich allesamt sehen lassen können. Mit dem IPA, dem Citrilla Wheat und dem Hopfenreiter kommen nun gleich drei frische Vertreter im 0.33er-Gebinde („Session-Biere“) in den Handel. Probiert haben wir sie wohl…

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Neues Buch: 100 Beste Biere Bayerns

Eine Sammlung von 100 bayerischen Bieren verschiedenster Gattung findet sich im neu erschienenen „100 Beste Biere Bayerns“ von den Bierexperten Harald Schieder und Tommy Lesser. Vorab: Es macht Lust auf Bier…

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„BEEF! Craft Bier“ erschienen

Als drittes Buch der als fünfteilige Reihe geplanten Genuss-Bücher der „Kochzeitschrift für Männer“ BEEF! ist nun der großformatige Band rund um unser aller Lieblingsthema Craft Bier erschienen. Wir haben einmal reingelesen.

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Als erstes fällt ins Auge, dass die jüngst erschienenen Bücher zum Thema alle einer ähnlichen Struktur zu folgen scheinen:
Den Anfang findet das BEEF!-Buch – wie schon die Veröffentlichungen von Fritz Wülfing, Oliver Wesseloh oder dem Cocktailion – in einem Überblick über die Historie des Bieres und den Wandel vom Alltagslebensmittel hin zum Genussmittel. Danach widmet man sich mehr oder weniger ausführlich der deutschen und internationalen Craft-Beer-Szene und beleuchtet dabei insbesondere die deutschen Pioniere näher. Im „Praxisteil“ finden sich dann Infos zu den bekanntesten Bierstilen sowie detaillierte Anleitungen zum Heimbrauen inklusive Rezepten von den Profis wie Wülfing, Hanke, Mergel & Co.

Foto: Frank Bauer für Tre Torri Verlag

Foto: Frank Bauer für Tre Torri Verlag

bevor es dann, ganz BEEF!-typisch, im letzten Buchteil auch noch das ein oder andere außergewöhnliche Rezept für Gerichte mit Bier zu entdecken gibt.
Hier merkt man auch am deutlichsten, dass man sich mit Essen und der Präsentation hiervon bei BEEF! bestens auskennt, denn die Fotos zu den Rezepten lassen einem wirklich das Wasser im Munde zusammen laufen.

Peter Schulte für Tre Torri Verlag

Peter Schulte für Tre Torri Verlag

Insgesamt lohnen sich die 39,90€, für die das Buch im Handel erhältlich ist, auf jeden Fall. Angefangen bei der sehr stimmigen Präsentation über die fachliche Kompetenz bis hin zu den immer wieder eingestreuten, auflockernden Interviews mit Persönlichkeiten der Bierlandschaft werden hier viele Fakten und Wissenwertes in angenehmer Weise vermittelt. Zugreifen lohnt sich!

Freundlicherweise wurde uns vom Tre Torri Verlag ein Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das Biermuda ist da

Mal wieder in eigener Sache. Die meisten wissen es schon: Lange hat es gedauert und dann ging alles ganz schnell. Bierspezialitäten und Craft-Bier im Ruhrgebiet gab es schon. Jetzt gibt es den ersten reinen Spezialitätenshop mitten in Bochum. Und was noch viel toller ist: Es ist meiner. Das BIERMUDA ist da.

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Finest Spirits & Beer 2015 – Der Rückblick

3 Tage bestes Bier und hochwertige Spirituosen liegen hinter uns und einem probierfreudigen Publikum. Zeit, für einen kleinen Rückblick und einen Blick in die Zukunft der FSB in (hoffentlich weiterhin) Bochum!

Grauer Himmel, herbstliche Temperaturen und KEIN Bahnstreik (dafür ein abgebranntes Duisburger Stellwerk) – was für den Besucher eher abschreckend klingt sind laut Veranstalter Frank Böer fast ideale Umstände für eine Bier und Spirituosenmesse. Im letzten Jahr machten sommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein zusammen mit dem mobilitätshemmenden Bahnstreik den Ausstellern und Böer nämlich das Leben ein wenig schwer, schienen sich doch viele Menschen eher überlegt zu haben, das gute Wetter für Outdoor-Aktivitäten zu nutzen. Wie Böer bei der Begrüßung der Presse am Freitag erklärte, konnte er trotzdem mit den Besucherzahlen im letzten Jahr angesichts der beschriebenen Umstände zufrieden sein.
Nach einigen einleitenden Worten und einer expliziten Bekenntnis zur Location Jahrhundert Halle Bochum als herrausragendes Beispiel pöttlicher Industriekultur übergab er das Wort an Jürgen Witt, seines Zeichens Geschäftsführer des Verbandes Nordrhein-Westfälischer Brauereien. Auch Witt freute sich über die Neuauflage der Messe und die neue, deutsche Biervielfalt, wenngleich er sich auch entschieden hinter das Reinheitsgebot stellte. „Die deutsche Bierlandschaft verfügt über eine enorme Vielfalt an Bieren und die immer neuen Kombinationen der 4 Zutaten des Reinheitsgebotes lassen weiterhin ungeahnt viele Möglichkeiten der Braukunst zu.“. Da die Presserunde nicht nur aus lokalen Zeitungen sondern eben auch aus fachkompetenten Bierbloggern bestand, stieß diese Verteidigung auf wenig Gehör und wirkte etwas deplatziert (so konnte man natürlich auf der Messe selbst diverse Biere jenseits des Reinheitsgebotes probieren).

Frank Böer und Jürgen Witt begrüßen die Presse

Frank Böer und Jürgen Witt begrüßen die Presse

Anschließend an diese kleine Einleitung hatten wir dann Gelegenheit, uns als erste Besucher bei einem Rundgang durch die Halle an ausgewählten (zumeist Premium-Partner der FSB wie Pilsner Urquell, Campari/Appleton, Craftwerk Brewing) Ständen von der Qualität der mitgebrachten Produkten anhand kleiner (oder teilweiser größerer) Geschmacksproben überzeugen. Zu den einzelnen Proben gab es jeweils eine kleine Information der verantwortlichen Brauer / Brenner zu ihrer Arbeit und den Produkten. Da jedoch noch ein ganzer Messetag vor uns lag, begnügten wir uns bei den Proben mit einigen wenigen Schlucken.

 

Das erste Highlight des Tages kam dann auch direkt bei diesem Rundgang am Stand von Lokalpatriot Moritz Fiege: der demnächst auch im Handel erhältliche Pilsbock war trotz seiner 7,8 Vol.-% überraschend spritzig und sehr trinkbar. Angenehmerweise wird die Bierspezialität nicht wie zu erwarten wäre im Premium 0,75l-Gebinde angeboten sondern in der 0,33l Flasche zu einem Preis von unter 3,- €. Zuschlagen lohnt sich!

Unsere besonderen Highlights fanden sich dieses Jahr z.B. am gemeinsamen Stand von Sebastian Sauers Freigeist Bierkultur und dem Dortmunder Getränkefachhandel Rudat. Ersterer ist bekannt für seine ausgefallenen Biere und das Bemühen, längst ausgestorbene Biersorten wieder zum Leben zu erwecken während Letzterer sich zu einer der Anlaufstellen für Craft-Bier-Interessierte im Revier gemausert hat. So überzeugte uns zum Beispiel das Othello Porter von Freigeist mit komplexen Kaffee-, Schoko- und Röstaromen welche nur vom Barrel Reserve Dark Side Of The Moonby von Kissmeyer Beer & Brewing übertroffen wurde.

Sebastian Sauer und Christian Rudat

Sebastian Sauer und Christian Rudat

Bei den Kollegen von One Pint gab’s dann feines aus Dänemark, den USA und England zu probieren. Interessant hier das Sierra Nevada Hop Hunter IPA das mit destilliertem Hopfenöl gebraut wird und dadurch eine intensive Bittere und Geschmackskomplexität erhält.

Hopfen ist ein gutes Stichwort, denn am Stand von der Baath-Haas Group hatte neben den Schweizern von Doppelleu und dem österreichischen Brew Age auch das Berliner Urgestein Thorsten Schoppe sein Bierlager aufgeschlagen und präsentierte neben den bekannten SchoppeBräu und Flying Turtle Bieren auch sein Helles das wir bisher noch nicht kannten, das aber wie zu erwarten war sogleich überzeugen konnte.

Von organisatorischer Seite her kann man Frank Böer nur erneut beglückwünschen. Die Glasorganisation funktionierte tadellos und die Toilettenanlagen der Jahrhundert Halle sind großzügig ausgelegt so dass es (zu mindest bei den Herren) keine Staus gab. Auch von Seiten der Verpflegung hat man dieses Jahr dazugelernt: nicht nur das eigene Catering der Jahrhundert Halle (Currywurst für 4,- € sind dann doch etwas happig) waren vorhanden. In der Halle gab es zünftige Tiroler Spezialitäten die doch eine gute Grundlage bilden konnten. Als Snack zwischendurch war auch das original amerikanische Jerky eine nette Alternative. Dennoch wäre die Idee, vor der Halle den ein oder anderen Food Truck vorfahren zu lassen sicher eine weitere Überlegung wert (wie wäre es mit Beer meets Street Food?).

Insgesamt waren es tolle 3 Tage in Bochum mit grandiosen Bieren, tollen Leuten und einer einzigartigen Atmosphäre. Da davon auszugehen ist, dass der Craft-Bier-Boom in Deutschland weiter Fahrt aufnimmt dürfen wir ebenfalls hoffen, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine FSB in Bochum geben wird. Wir sind dabei!

 

Pyraser Landbrauerei wird Freier Brauer

Die Pyraser Landbrauerei – bekannt besonders für ihre tollen Biere der Herzblut-Reihe – ist nun offiziell in den Kreis der „Freien Brauer“ aufgenommen worden.

Auf der Gesellschafterversammlung am 17.09. freute sich Brauereibesitzerin Marlies Bernreuther über die Aufnahme ihres Betriebes als 41. Mitglied des Werteverbundes.
„Ich bin stolz, dass wir uns nun zu den Freien Brauern zählen dürfen. Ich fühle mich mit den Sieben Werten sehr verbunden, da wir schon seit Jahrzehnten so leben und arbeiten. Es ist so wichtig, dass wir mittelständische Familienunternehmen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Ich freue mich auf den Austausch mit den Kollegen, denn immerhin haben wir alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse. Ich hoffe, einen großen Beitrag zu dieser Gemeinschaft leisten zu können und meine Erfahrungen mit anderen Gesellschaftern zu teilen.“ bedankte sich Bernreuther.

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Pyraser zeigt Flagge im Werteverbund Die Freien Brauer (Foto: Pyraser)

Die gesamte Pressemitteilung lest Ihr im Folgenden:

Pyraser Landbrauerei wird Freier Brauer
Werteverbund begrüßt 41. Familienbrauerei in seinen ReihenDortmund, 30. September 2015 – Der Werteverbund Die Freien Brauer begrüßt ein neues Mitglied auf der Gesellschafterversammlung am 17.09.2015, die Pyraser Landbrauerei. Die bisher 40 Gesellschafter trafen sich bei der Weldebräu in Plankstadt, um neben der Präsidiumssitzung über Themen wie den gemeinsamen Einkauf und Gebindeszenarien in der Zukunft zu sprechen. Höhepunkt der Gesellschafter-versammlung war die Aufnahme einer neuen Gesellschafterbrauerei. Die Pyraser Landbrauerei, mit Brauereichefin Marlies Bernreuther, ist nun die 41. Familienbrauerei des Werteverbunds.
Auf der zweiten Gesellschafterversammlung der Freien Brauer in diesem Jahr stand ein ganz besonderer Punkt auf der Agenda: die Aufnahme der Pyraser Landbrauerei in den Gesellschafterkreis. „Ich freue mich sehr, eine so starke Familienbrauerei für den Verbund gewinnen zu können. Die Pyraser Landbrauerei ergänzt den Verbund perfekt, da sie nicht nur die Sieben Werte erfüllt, sondern sie mit viel Herzblut lebt“, freut sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer, über den Neuzugang. Als 41. Brauerei kommt mit der Pyraser Landbrauerei eine weitere Frau in den Kreis der Gesellschafter. Nach zehn Generationen in reiner Männerhand übernahm Marlies Bernreuther im Januar 2010 die Brauerei aus den vertrauensvollen Händen ihres Vaters und wurde somit zur jüngsten Brauereibesitzerin Bayerns. Nachdem sie schon 1995 ihre Ausbildung im eigenen Betrieb absolvierte und seit 2006 in der Geschäftsleitung war, ist sie bestens gerüstet für diese herausfordernde Aufgabe. Mit dieser Familiengeschichte und der Art, die Brauerei zu führen, ist Marlies Bernreuther prädestiniert als Freie Brauerin. „Ich bin stolz, dass wir uns nun zu den Freien Brauern zählen dürfen. Ich fühle mich mit den Sieben Werten sehr verbunden, da wir schon seit Jahrzehnten so leben und arbeiten“, freut sich Marlies Bernreuther, Brauereichefin der Pyraser Landbrauerei über die Aufnahme. „Es ist so wichtig, dass wir mittelständische Familienunternehmen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Ich freue mich auf den Austausch mit den Kollegen, denn immerhin haben wir alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse. Ich hoffe, einen großen Beitrag zu dieser Gemeinschaft leisten zu können und meine Erfahrungen mit anderen Gesellschaftern zu teilen.“

Über Die Freien Brauer
Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.