Über maxdzellmer

Beer, Strange Pets, Movies, Macs, Politics, iPhone Photography. Epic Shit. And I find your lack of faith disturbing.

Willinger Brauhaus – Ein Besuch

Seit vielen Jahren schon macht sich meine Familie regelmäßig auf ins Wintersportparadies Willingen (Upland) im Sauerland. Meistens jedoch im Sommer, um ausgiebig spazieren zu gehen und die frische Luft abseits des Großstadtstresses zu genießen.

Weiterlesen

Maisel & Friends‘ neue im Test

Schon seit längerem ist die Brauerei Maisel aus Bayreuth nicht mehr nur für ihr feines Weißbier bekannt. Unter der Marke „Maisel & Friends“ gibt es mittlerweile ein dauerhaftes Programm an Bierspezialitäten, die sich allesamt sehen lassen können. Mit dem IPA, dem Citrilla Wheat und dem Hopfenreiter kommen nun gleich drei frische Vertreter im 0.33er-Gebinde („Session-Biere“) in den Handel. Probiert haben wir sie wohl…

Weiterlesen

Neues Buch: 100 Beste Biere Bayerns

Eine Sammlung von 100 bayerischen Bieren verschiedenster Gattung findet sich im neu erschienenen „100 Beste Biere Bayerns“ von den Bierexperten Harald Schieder und Tommy Lesser. Vorab: Es macht Lust auf Bier…

Weiterlesen

Das Biermuda ist da

Mal wieder in eigener Sache. Die meisten wissen es schon: Lange hat es gedauert und dann ging alles ganz schnell. Bierspezialitäten und Craft-Bier im Ruhrgebiet gab es schon. Jetzt gibt es den ersten reinen Spezialitätenshop mitten in Bochum. Und was noch viel toller ist: Es ist meiner. Das BIERMUDA ist da.

Weiterlesen

Bierfest Münster – revisited

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Schlossplatz in Münster das erste Bierfest statt. Allerhand Brauereien und Händler waren vertreten und nicht nur Veranstalter Michael Solms sorgte mit seinen eigenen Ständen für eine ordentliche Ladung Craft-Bier. Wir haben uns das Spektakel am Samstag Abend aus der Nähe angesehen.

Weiterlesen

Verkostungsnotiz: St. Erhard Farmer

Streich Nr. 3 der Bamberger St. Erhard Brauerei. Nach dem filtrierten (!) Kellerbier und dem Saison gesellt sich nun das „Farmer“ in die Produktpalette der von Christian Klemenz geführten Premium-Marke. Erneut zeichnet Braumeister David Hertl für die Herstellung der Spezialität verantwortlich.

Schon auf der BrauKunst Live in München wurde es präsentiert, ich komme leider erst jetzt dazu, es zu probieren: Ein Crossover-Bier sollte es sein. In diesem Fall musste der Sud des St. Erhard Saison mit seinen Pale-Ale-, Tennen-, Belgischen Karamell-, Weizenbrau- und Weizenkaramellmalzen erneut herhalten. Bei diesem neuen Bier, das in der schicken, orangenen Flasche daherkommt, kamen nun allerdings mit dem Hallertauer Tradition, dem Equinox, dem Vic Secret, dem Mosaic UND dem Cascade gleich fünf Hopfensorten zum Einsatz, die sich im durchaus runden Ergebnis austoben dürfen.

Das Farmer in der markanten Flasche und in Glas

Die Herkunft des dunkel-bernsteinfarbenen Crossover-Biers liegt dabei schon zu Beginn in der Nase: Die Hefe dominiert zunächst, wird aber schnell durch das beachtliche Hopfenaroma ergänzt.

Der Antrunk bietet Grund zur Freude: Ein wenig zurückhaltender als noch beim Geruch zeigt sich zunächst eine hefige Note, die aber bald in den Hintergrund treten und sich der geballten Hopfenpower geschlagen geben muss: Hier liegt der Grund für die Bezeichnung als American IPA.

Für mich als jemand, der sich nur schwer mit der Hefedominanz und der Süße belgischer Biere anfreunden kann, ein sehr gelungenes Bier, welches auch durch seinen durchweg frischen Geschmack punktet. Skeptisch stehe ich nur der – zwar sehr ansprechend designten – orangenen Flasche gegenüber. Ich weiß nicht, wie lange diese Farbe hält oder ob sie in der Heimatbrauerei in Hallerndorf oder irgendwo sonst einfach wieder entfernt werden kann. Als Händler muss ich mich jedenfalls auch mit der steigenden Zahl verschiedener Flaschenformen und -Farben auseinandersetzen, die im Leergutbereich einen Platz finden müssen. Zumindest dürfen Sie zusammen mit den weißen Kellernbier-Flaschen in diselbe Kiste 🙂