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Pyraser Landbrauerei wird Freier Brauer

Die Pyraser Landbrauerei – bekannt besonders für ihre tollen Biere der Herzblut-Reihe – ist nun offiziell in den Kreis der „Freien Brauer“ aufgenommen worden.

Auf der Gesellschafterversammlung am 17.09. freute sich Brauereibesitzerin Marlies Bernreuther über die Aufnahme ihres Betriebes als 41. Mitglied des Werteverbundes.
„Ich bin stolz, dass wir uns nun zu den Freien Brauern zählen dürfen. Ich fühle mich mit den Sieben Werten sehr verbunden, da wir schon seit Jahrzehnten so leben und arbeiten. Es ist so wichtig, dass wir mittelständische Familienunternehmen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Ich freue mich auf den Austausch mit den Kollegen, denn immerhin haben wir alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse. Ich hoffe, einen großen Beitrag zu dieser Gemeinschaft leisten zu können und meine Erfahrungen mit anderen Gesellschaftern zu teilen.“ bedankte sich Bernreuther.

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Pyraser zeigt Flagge im Werteverbund Die Freien Brauer (Foto: Pyraser)

Die gesamte Pressemitteilung lest Ihr im Folgenden:

Pyraser Landbrauerei wird Freier Brauer
Werteverbund begrüßt 41. Familienbrauerei in seinen ReihenDortmund, 30. September 2015 – Der Werteverbund Die Freien Brauer begrüßt ein neues Mitglied auf der Gesellschafterversammlung am 17.09.2015, die Pyraser Landbrauerei. Die bisher 40 Gesellschafter trafen sich bei der Weldebräu in Plankstadt, um neben der Präsidiumssitzung über Themen wie den gemeinsamen Einkauf und Gebindeszenarien in der Zukunft zu sprechen. Höhepunkt der Gesellschafter-versammlung war die Aufnahme einer neuen Gesellschafterbrauerei. Die Pyraser Landbrauerei, mit Brauereichefin Marlies Bernreuther, ist nun die 41. Familienbrauerei des Werteverbunds.
Auf der zweiten Gesellschafterversammlung der Freien Brauer in diesem Jahr stand ein ganz besonderer Punkt auf der Agenda: die Aufnahme der Pyraser Landbrauerei in den Gesellschafterkreis. „Ich freue mich sehr, eine so starke Familienbrauerei für den Verbund gewinnen zu können. Die Pyraser Landbrauerei ergänzt den Verbund perfekt, da sie nicht nur die Sieben Werte erfüllt, sondern sie mit viel Herzblut lebt“, freut sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer, über den Neuzugang. Als 41. Brauerei kommt mit der Pyraser Landbrauerei eine weitere Frau in den Kreis der Gesellschafter. Nach zehn Generationen in reiner Männerhand übernahm Marlies Bernreuther im Januar 2010 die Brauerei aus den vertrauensvollen Händen ihres Vaters und wurde somit zur jüngsten Brauereibesitzerin Bayerns. Nachdem sie schon 1995 ihre Ausbildung im eigenen Betrieb absolvierte und seit 2006 in der Geschäftsleitung war, ist sie bestens gerüstet für diese herausfordernde Aufgabe. Mit dieser Familiengeschichte und der Art, die Brauerei zu führen, ist Marlies Bernreuther prädestiniert als Freie Brauerin. „Ich bin stolz, dass wir uns nun zu den Freien Brauern zählen dürfen. Ich fühle mich mit den Sieben Werten sehr verbunden, da wir schon seit Jahrzehnten so leben und arbeiten“, freut sich Marlies Bernreuther, Brauereichefin der Pyraser Landbrauerei über die Aufnahme. „Es ist so wichtig, dass wir mittelständische Familienunternehmen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Ich freue mich auf den Austausch mit den Kollegen, denn immerhin haben wir alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse. Ich hoffe, einen großen Beitrag zu dieser Gemeinschaft leisten zu können und meine Erfahrungen mit anderen Gesellschaftern zu teilen.“

Über Die Freien Brauer
Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

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Auf ein Neues: Finest Spirits & Beer 2015 in Bochum

Nach einer, zu mindest für die Aussteller, aufgrund niedriger Besucherzahlen relativ schwachen Premiere im letzten Jahr steht Frank Böers Craft-Beer- und Spirituosenmesse auch dieses Jahr wieder in den Startlöchern. Vom 09.-11.10. gibt es auf der Finest Spirits & Beer in der bewährten Kulisse der Jahrhunderthalle in Bochum wieder allerlei alkoholische Leckereien zu erleben.

Knapp 60 Aussteller zählt die Liste der teilnehmenden Brauer und Brenner in diesem Jahr und es ist zu hoffen, dass die rund 2.200 Besucher von letztem Jahr dieses Mal deutlich übertroffen werden. Wenigstens die äußeren Umstände scheinen deutlich vorteilhafter zu sein: es zeichnet sich kein Bahnstreik ab und die AquaVitae in Mühlheim findet diesjährig auch erst am darauf folgenden Wochenende statt.
Leider vermissen wir im Craft-Beer Segment dieses Jahr persönliche Favoriten wie Ale-Mania und Hanscraft & Co. Treu geblieben sind dafür aber SchoppeBräu sowie Sebastian Sauers Freigeist Bierkultur bzw. der Bierkompass und wir freuen uns z.B. besonders auf die Schweizer Brauer von Doppelleu.
Wir werden voraussichtlich am Freitag und Samstag unsere Runden drehen und natürlich viel proBieren und ausführlich berichten. Haltet die Augen offen nach unseren schönen, grünen T-Shirts und sprecht uns gerne mal an!

Brewcifer startet Crowdfunding-Kampagne

Seit 2013 betreibt der Hopfenteufel Jochen Mader bereits äußerst erfolgreich seine Gypsy-Brauerei mit dem passenden Namen Brewcifer. Seine Sude jenseits des Reinheitsgebots tragen klangvolle Namen wie Hops & Needles (mit Fichtennadeln), Spark (mit Chili) oder Rhubarb Wire (mit Rhabarber). Bisher waren aufgrund der geringen Produktionsmengen außerhalb von Hamburg leider selten mal Flaschen erhältlich.

Jetzt möchte Jochen sich endlich den Traum von der eigenen Brauerei mit angeschlossenem Taproom erfüllen. Auch hierfür hat er schon den passenden Namen gefunden: Teufel’s Küche. Über Startnext bittet er nun alle interessierten Bierenthusiasten um die Unterstützung dieses Vorhabens. Bei der Finanzierung des Ziels von 55.000,- € gibt es für Supporter natürlich jede Menge attraktive Dankeschöns: angefangen vom Kleinstbetrag von 5,- € (dafür wird zumindest der eigene Name auf der Website genannt) über den lebenslangen Refill des personalisierten Glases im Taproom (500,- €, 1 Refill täglich) bis zu den „7 fetten Jahren“ (7 Jahre lang jeden Monat eine Kiste mit 12 verschiedenen Brewcifer Bieren frei Haus, schlappe 3.500,- €). Es ist also für jeden was dabei. Also los los unterstützen sobald die Kampagne live geschaltet wird!

Craft mal anders – die Pilsner Urquell Werkstatt

Craft – das weiß der geneigte Bierfreund – bedeutet soviel wie Handwerk oder handwerklich hergestellt. Was also liegt näher, als Bier und Handwerk zusammen zu bringen dachte sich auch Pilsner Urquell und eröffnet vom 05.06.-13.06.2015 in der Hauptstadt die Pilsner Urquell Werkstatt.

Das breitgefächerte Workshop-Programm reicht von kulinarischen Berufen wie dem Bäckerhandwerk, Kaffeeröster und natürlich dem Brauer über eher künstlerische Professionen wie Zimmermännern und Sattlern oder auch Messerschleifern. Sehr interessant liest sich auch die Möglichkeit, beim Tätowierworkshop einmal selbst Hand an die Nadel legen zu können. Begleitet wird das Programm von diversen Musik-Acts und für das leibliche Wohl außerhalb der Workshops sorgt ein ausgewähltes Angebot an Street-Food Spezialitäten.

Leider ist der Trip nach Berlin abermals aus dem Ruhrgebiet etwas weit und so können wir bedauerlicherweise keine persönlichen Eindrücke liefern. Weitere Informationen findet Ihr aber in der folgenden Pressemitteilung:

Handwerkskunst und von Hand hergestellte Produkte sind die Helden der Pilsner Urquell Werkstatt. Ab dem 5. bis 13. Juni dreht sich alles um die Kunst mit den eigenen Händen Dinge herzustellen und zu gestalten. Pilsner Urquell stellt an 7 Tagen insgesamt über 10 Handwerker in der Werkstatt vor, die Ihre Handwerkskünste präsentieren und Einblicke in die Arbeitswelt ihres Berufes geben. Vom Bäcker bis zum Metzgermeister, vom Tischler bis zum Messerschmied – die Pilsner Urquell Werkstatt ist der Platz an dem Handwerkskunst auf Braukunst trifft.

Der Genuss steht beim Bäckermeister Wiese, den Käsern von Peppikäse und den Kaffeeröstern von Pro Macchina im Focus. Ergänzt werden diese Berliner Unternehmen von Metzgermeister Peter Inhoven aus Düsseldorf. Alle vier Handwerker werden vor Ort Köstlichkeiten herstellen und die Gäste dabei teilhaben lassen. So kann man mit Metzgermeister Inhoven beim Workshop selbst die Wurst herstellen, um sie danach, heiß vom Grill, mit einem frisch gezapften Pilsner Urquell zu genießen – denn Selbstgemachtes schmeckt immer noch am besten. Auch bei Bäcker Wiese steht die Arbeit vor dem Genuss. Die Besucher sind aufgefordert ihm beim Vermengen der regionalen Zutaten und beim Kneten des Teigs zu helfen, umdaraus ofenfrisches Brot zu backen. Bei den Kaffeeprofis von Pro Macchina gibt es Informationen rund um die Kaffeebohne und die verschiedenen Röstungen und der Käser von Peppikäse klärt die Gäste über den Produktionsablauf beim Herstellen von Käse auf und zeigt wie spannend dieser Beruf ist.

Weniger kulinarisch jedoch genauso manuell und handwerklich geht es bei Otter Messer, Phototypen und Ondura ans Werk. Sie arbeiten mit den traditionellen Materialien Leder, Metall und Holz und lassen daraus individuelle Kleinode entstehen. Leens Jan Ondras ist Sattler, Zimmermann und hat auch zwei Jahre Modedesign studiert. Sein Wissen und das handwerkliche Können aus diesen Berufen verbindet er bei seinem Unternehmen Ondura, wo er aus Rindsleder langlebige Lederaccessoires herstellt. Welche Fertigkeiten dabei gefragt sind und wie die Produktion vor sich geht erklärt er in der Werkstatt. Ganz traditionell stellen die Messerschleifer von Otter Messer ihre Klingen her und schärfen diese noch wie bei der Firmengründung um 1840 in der wasserbetriebenen Schleiferei, was sie in Berlin ebenfalls live zeigen werden. Die Phototypen aus Berlin verbinden Tradition und Moderne in dem sie digitale Bilder auf Metall, Holz oder Glas bringen. Wie das geht, und wie sich diese Handwerkskunst auch Zuhause ausüben lässt zeigen sie unter anderem auch in einem Workshop. Weitere Handwerker in der Werkstatt sind die Upcycler von Schwarzwald Guerilla, ein Graveur oder ein Schuster.

An und unter die Haut geht es bei der Tätowiererin Ina Kottek, den Barbieren von Beardy Boys und beim Team von Tru Organic mit ihren handgemachten Kosmetikprodukten. Vor Ort stellen sie Ihre Produkte vor, zeigen wie eine perfekte Rasur gemacht wird und Ina Kottek lässt die Teilnehmer am Workshop selbst die Tätowiernadel in die Hand nehmen.

Beim Brauworkshop in Berlin wird Pilsner Urquell gebraut, wie beim Original aus Saarzer Aromahopfen und Pilsner Malz, was sonst nur in der Brauerei in Pilsen passiert. Der Braumeister entführt die Besucher in die Welt der Pilsner Urquell Brauerei und sie erfahren aus erster Hand, was seit über 170 Jahren die Voraussetzungen sind um Pilsner Urquell zu brauen und wie die Braumeister in Pilsen arbeiten. Sollten die Tickets für den Brauworkshop vergriffen sein, steht den Gästen die Do-it-yourself-Bar zur Verfügung, wo sie vom Beermaster in die Kunst des Bierzapfens eingewiesen und über die verschiedenen Zapfstile Mliko, Hladinka und Na Dvakrát informiert werden. Oder sie genießen einfach nur ein unpasteurisiertes Pilsner Urquell an der Tankbierbar. Das Highlight der Zapfkunst wird sicher der tägliche Fassanstich des unfiltrierten, unpasteurisierten Pilsner Urquell aus dem handgefertigten Holzfass, wobei sich der Beermaster täglich von einem Assistenten aus dem Publikum helfen lassen wird.

Festival der Bierkulturen 2015

Was Hauptstädtern oder Hansemetropolen-Bürgern große Bier-Events mit tausenden Besucher und Ausstellern im dreistelligen Bereich sind ist dem Nord-Rhein-Westfalen das Festival der Bierkulturen in Kölns kleinster Brauerei, der Braustelle. Zum 6. Mal fand am 30. & 31. Mai das kleine aber feine Event statt. Und es gab viel zu sehen und zu probieren!

40ft Brewery, Ale-Mania, Alzeyer Volkerbräu, Bayerischer Bahnhof, Black Isle, BrauKunstKeller, Brauprojekt 777, Caveman Brewery, Cadolzburger, Freigeist Bierkultur, Fyne Ales, Heidenpeters, Helios-Braustelle, T’Hofbrouwerijke, Hof Ten Dormaal, Hopfenrausch, Kent Brewery, Kuehn Kunz Rosen, Lahnsteiner Brauerei, Mein Sudhaus, Sakiskiy Alus, Siegburger Brauhaus, Vormann Brauerei – puh, ganz schön viel Bier und ganz schön viele interessante Leute!

Für den schlappen Eintrittspreis von 5 € (ich denke an Euch Braukunst Live und FSB) inklusive schönem Festivalglas das mal nicht der Standard-Teku war man dabei. Zeitweise bildeten sich vor dem Eingang eine ordentliche Schlange und nach dem ersten Festivaltag konnten die Veranstalter gute 1000 Gäste vermelden, wie auf der Facebook-Seite zu lesen war. Auch am Sonntag ließen sich bierdurstige Besucher nicht lumpen und bewiesen abermals Geduld beim Einlass. Dafür wurde man aber auch mit wirklich interessanten Bieren und netten Gesprächen belohnt!

Etwas besonderes gab es neben den Bieren der Aussteller auch noch, denn beim diesjährigen Bierfestival konnte der Benefiz-Mega-Blend 2015 käuflich erworben werden (leider streng limitiert auf 1 Flasche pro Person). 5 € davon gingen direkt an die Organisation Viva con Agua.

Wir sind gespannt, wie sich das Festival im (verflixten) 7. Jahr machen wird, besonders wenn der derzeitige Craft Beer Hype in Deutschland weiter Fahrt aufnehmen wird. Hut ab auf jeden Fall für eine jedes Mal wieder schöne, persönliche Veranstaltung mit toller Organisation und einzigartigen Bieren!

Verkostungsnotiz – Heidenpeters IPA German Style

Es ist schon faszinierend zu sehen, wie Johannes Heidenpeter von einem studierten Künstler mit Abschluss an der Berliner Kunsthochschule zu einem der angesagtesten Craft-Brauer in der Hauptstadt, wenn nicht sogar ganz Deutschland avanciert. Sein kleiner Taproom in der Markthalle 9 in Berlin boomt und über seine Biere hört man nur positives. Dank Kollege Felix vom Endt von Lieblingsbier.de haben wir nun (noch vor dem Festivial der Bierkulturen in Köln Ende Mai) die Gelegenheit, eine kleine Auswahl zu probieren. Den Anfang mach das IPA German Style.
Orange-golden fließt das Bier aus der Flasche mit dem minimalistisch-schick designten (neuen) Etikett ins Glas und bildet sogleich einen relativ langlebigen und feinen Schaum aus. Die Nase erfüllen wie erwartet fruchtige Noten. Mir als erstes aufgefallen ist dabei aber eine leichte beerige Komponente, abseits der sonst erwarteten tropischen Früchte. 

Im Antrunk fehlt mir ein wenig mehr Komplexität. Entweder spielt mir der Heuschnupfen doch übler mit als gedacht oder aber das Bier ist geschmacklich doch eher flach gehalten? Jedenfalls dominiert die angenehme Hopfenbittere vor der Fruchtigkeit relativ deutlich. Im Vergleich zu den letztlich doch recht stark karbonisierten IPAs von Ale-Mania ist der Heidenpeters-Sud was CO2 angeht sehr zurückhaltend, was aber der Trinkbarkeit sehr zu gute kommt.

Der Nachtrunk bleibt ebenfalls dominiert durch den starken Hopfen. Zusammengenommen sicherlich ein gutes 3.5/5 Punkte-Bier, jedoch zu meiner deutschen Referenz dem Backbonesplitter von Hanscraft & Co. etwas blass.

  

Herzlichen „Glückwunsch“ – 499 Jahre Reinheitsgebot

Herzlichen „Glückwunsch“ deutsches Reinheitsgebot! Nächstes Jahr dürfen wir uns schon 500 Jahre darüber „freuen“.

Im Kern damals sicherlich keine ganz dumme Idee ist das Reinheitsgebot heute (besonders bei kreativen Brauern und Bierliebhabern) eher zu einem „Vielfaltsverbot“ verkommen.

Natürliche Zutaten wie Gewürze, Obst oder ähnliches sind ebenso verboten wie ausgefallenere Dinge wie Lakritz oder Kaffeebohnen. Gleichzeitig sind aber chemische Stoffe zur Klärung und Stabilisierung erlaubt. 

Leider nutzen häufig gerade Großkonzerne das Reinheitsgebot als vermeintliches Qualitätsmerkmal und solange auf Oettinger, KöPi und Co. „gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot“ draufsteht gilt das für viele unbedarfte Verbraucher als Gütesiegel. Dass das Produkt dadurch in keinster Weise qualitativ hochwertig sein muss weiß jeder, der mal an diversen TV-Bieren nippt. 

Umgekehrt gibt es zahlreiche Beispiele für hervorragende Biere abseits des Reinheitsgebots (z.B. von Freigeist Bierkultur, Ale-ManiaHanscraft & Co.Gruthaus-Brauerei oder Bierzauberei).

Internationale Brauer wundern sich schon lange über diese Entwicklung. Wie steht Ihr zum Reinheitsgebot?