Herzlichen „Glückwunsch“ – 499 Jahre Reinheitsgebot

Herzlichen „Glückwunsch“ deutsches Reinheitsgebot! Nächstes Jahr dürfen wir uns schon 500 Jahre darüber „freuen“.

Im Kern damals sicherlich keine ganz dumme Idee ist das Reinheitsgebot heute (besonders bei kreativen Brauern und Bierliebhabern) eher zu einem „Vielfaltsverbot“ verkommen.

Natürliche Zutaten wie Gewürze, Obst oder ähnliches sind ebenso verboten wie ausgefallenere Dinge wie Lakritz oder Kaffeebohnen. Gleichzeitig sind aber chemische Stoffe zur Klärung und Stabilisierung erlaubt. 

Leider nutzen häufig gerade Großkonzerne das Reinheitsgebot als vermeintliches Qualitätsmerkmal und solange auf Oettinger, KöPi und Co. „gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot“ draufsteht gilt das für viele unbedarfte Verbraucher als Gütesiegel. Dass das Produkt dadurch in keinster Weise qualitativ hochwertig sein muss weiß jeder, der mal an diversen TV-Bieren nippt. 

Umgekehrt gibt es zahlreiche Beispiele für hervorragende Biere abseits des Reinheitsgebots (z.B. von Freigeist Bierkultur, Ale-ManiaHanscraft & Co.Gruthaus-Brauerei oder Bierzauberei).

Internationale Brauer wundern sich schon lange über diese Entwicklung. Wie steht Ihr zum Reinheitsgebot?

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