Bierbörse Benrath

Vom 19.07.-21.07. lockte die Benrather Bierbörse zum 22. Mal Durstige und Interessierte in die Fußgängerzone des Stadtteils im Düsseldorfer Süden.

Bei bestem Sommerwetter und Temperaturen um die 30°C stimmten die äußeren Voraussetzung für prallgefülltes Bierfest. Trotzdem waren am Sonntag Nachmittag verhältnismäßig wenig durstige Besuche vor Ort. Umso besser für uns, denn so konnten wir gemütlich und ohne großes Gedrängel die interessanten Angebot testen.

Angeblich sollten rund 700 verschiedene Biersorten an 55 Ständen geboten werden. Wir haben nicht nachgezählt, aber schon allein der Stand vom Haus der 131 Biere aus Hamburg trug sicherlich einen Löwenanteil bei.

Sam Adams Boston Lager

Dort genehmigten wir uns auch das Willkommensbier: ein Sam Adams Boston Lager (angenehm hopfig und erfrischend) und ein IPA 45 von Washington Baltimore Beer Works (etwas flach, vermutlich auch, weil es stark gekühlt direkt aus der Flasche getrunken werden musste).

Neben den diversen Ständen von bekannten und eher unspektakulären Marken wie San Miguel, Budweiser, Żywiec, Guiness oder Ähnlichem gab es auch zwischendrin immer wieder etwas Interessantes zum probieren.

Gut waren zum Beispiel das Dubbel „Tongerlo Bruin“Val-Dieu Brune(Brouwerij Haacht) und und das Tripel „Val-Dieu Brune“ von der namensgebenden Abteibrauerei. Weich und rund wie das Glas war auch das Bier mit einer angenehmen Restsüße und der typischen Malzigkeit. Nach diesem doch etwas schweren Genuss machten wir am Stand der tschechischen Radegast Brauerei halt, um dort das Grapefruit-Bier Chipper zu testen. Eigentlich mehr ein limonadenartiger Geschmack mit nur 3%-Vol. Alkoholgehalt, aber für das Wetter genau richtig. Den Stand vom Hofbräuhaus München mit der Maß für 8,50 € (verhältnismäßig günstig im Vergleich zum Preis in München) links liegen gelassen und lieber ein kleines Helles aus der Klosterbrauerei Andechs zur Stärkung bevor es schon wieder Richtung Bahnhof ging. Unmittelbar am Bahnhof war offenbar die Altbier-Zone: Hier tummelten sich Füchschen, Uerige und Frankenheim eng beisammen, so dass wir doch nicht ohne ein Abschiedsfüchschen wieder nach Hause kamen.

Zusammenfassend kann man doch von einem gelungenen, wenn auch überschaubaren Bierfest reden. Wenn man aufgrund des Titels „Bierbörse“ von einer großen Vielfalt auch ausländischer Sorten und Spezialbiere oder gar Vertretern der Craft-Szene ausgeht, wird man allerdings unter Umständen etwas enttäuscht. Preislich liegen die angebotenen Biere meistens bei um die 3,00 – 4,50 € für ein 0,3l Glas. Recht schade, dass es auch keine Biere in „Probierglasgröße“ gab sondern immer nur ganze „Portionen“. So musste man sich wirklich entscheiden, was man testen möchte wenn man nicht komplett betrunken nach Hause torkeln wollte.

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